Ein Keilriemen passt nur dann zuverlässig, wenn Profil und Längenangabe zusammenpassen. Vor der Bestellung solltest du deshalb den Querschnitt, die Breite, die Höhe und die richtige Längenart klären.
Welches Messwerkzeug eignet sich?
Am genauesten arbeitest du mit einem flexiblen Schneidermaßband oder einer passenden Riemenmesslehre. Ein Zollstock, eine Schnur oder das Abrollen des Riemens auf dem Tisch führen leicht zu falschen Werten.
Breite und Höhe messen
Miss die Breite an der breiten Rückenseite des Keilriemens. Die Höhe misst du von dort bis zur Spitze des Profils. Eine Schieblehre hilft, beide Maße sauber abzulesen. Reinige den Riemen vorher und miss an einer Stelle, die nicht eingelaufen oder beschädigt ist.
Li, Lw/Ld und La: Welche Länge zählt?
- Li: die Innenlänge des Riemens.
- Lw oder Ld: die Wirklänge beziehungsweise Bezugslänge.
- La: die Außenlänge des Riemens.
Welche Längenangabe verwendet wird, hängt vom Profil und der jeweiligen Norm ab. Ein gemessenes Maß darf deshalb nicht einfach mit jeder Bestellbezeichnung verglichen werden. Auch ein 13-mm-Profil ist nicht automatisch bei jedem Riemen gleich aufgebaut.
So gehst du bei der Auswahl vor
- Profil, Breite und Höhe des alten Riemens bestimmen.
- Passende Längenart für dieses Profil klären.
- Länge mit flexiblem Maßband oder Riemenlehre messen.
- Anwendung prüfen, zum Beispiel Spannrolle, Riemenrücken und kleinsten Scheibendurchmesser.
- Beschriftung des alten Riemens und ein Foto der Einbausituation mitsenden.
Wenn du bei Profil oder Längenart unsicher bist, schicke uns die Maße und ein Foto. Wir prüfen die passende Ausführung und melden uns mit einem verbindlichen Vorschlag.